Eine Fassadensanierung bei einem Mauerschaden muss nicht zwingendermaßen vom Profi durchgeführt werden. Kleine Schäden und Streicharbeiten kann jeder Heimwerker selbst erledigen. Bevor erste Sanierungsmaßnahmen eingeleitet werden, sollte allerdings die Fassade genau auf ihren Zustand untersucht werden. Mittels Untersuchung lässt sich das Ausmaß des Schadens feststellen und eventuell ein professioneller Handwerker hinzuziehen. Je gravierender das Schadensausmaß ausfällt, desto wahrscheinlicher wird eine Sanierung durch den Fachmann, da bestimmte Vorgaben eingehalten sowie eigens für Sanierungsarbeiten vorgesehenes Werkzeug benötigt wird.

Schäden genau überprüfen

Um eine Sanierung des Mauerwerks durchzuführen, muss das Schadensausmaß genau festgelegt werden. Zunächst wird die Fassade sorgfältig abgeklopft, um zu überprüfen, um möglicherweise Hohlräume auftreten. Fassaden mit WDVS-Platten besitzen allerdings generell einen hohlen Klang, sodass sich hinter dem Putz unwahrscheinlich Hohlräume bilden. Die Tragfähigkeit des Putzes hingegen lässt sich leicht mit einem Klebebandtest feststellen. Hierbei wird ein längeres Stück stark klebendes Klebeband auf eine beliebige Stelle der Fassade gedrückt und sofort ruckartig wieder abgezogen. Sind Farbreste auf dem Klebeband sichtbar, muss eine Grundierung vor dem Streichen aufgetragen werden. Die Fassadensanierung ihrer Garage kann allerdings problemlos durchgeführt werden. Bleiben hingegen größere Stücke der Fassade am Klebeband hängen, muss eine komplette Fassadensanierung durchgeführt werden.